Montag, 6. Februar 2006
Tjena!
daito, 23:45h
Meine erste Woche in Sverige ist um, und nach unzähligen meetings, parties, neuen Eindrücken
und Bekanntschaften finde ich nun die Zeit Euch mal kurz "hallo aus Schweden" zu sagen.
Meine Kurse haben bis auf einen Einführungskurs in Svenska noch nicht angefangen, so dass
mir genug Zeit für eine Exkursion und jede Menge Party blieb. *g*
Hier ein paar Eindrücke in ungeordneter Reihenfolge:
1) Bei der Ankunft gleich nen kleinen Unfall gehabt (Keine Sorge, nichts passiert, bin auch
nicht schuld)
2) ein typisches Studentenwohnheim in Lund hat 500-1500(!) Einwohner.
3) Dank der chemischen Fakultät lebe ich mit 5 Mann (3 Deutsche, 1 Italiener, 1 Franzose
(Foto)) in einem privaten Haus in einer SUUUPER-schicken WG mit eigenem Bad und nagelneuer
IKEA (was sonst?) Einrichtung
(Antonello (I), Alex (Au) & Quentin (F)
4) nicht so viel Glück hatten die Exchange students die in einer ehemaligen Nervenheilanstalt
(vergitterte Fenster inkl.) einquartiert wurden.
5) das Studentische Leben spielt sich vollständig in den sog."nations" ab.
Das sind Studenten"verbindungen" in denen jeder Student sein muss. die älteste geht zurück
ins Jahr 1666 (so alt ist die Uni!!) und sie sind alle nach einer Region in Schweden benannt,
aus denen die Studenten zumindest damals herkamen. Demzufolge haben sie alle sehr lange
Traditionen.
Jede Nation hat ein eigenes "Clubhaus" inkl. Partykeller, in der mind. 1x Woche etwas geht.
In den Nations Häusern gelten andere Gesetze für die Alkoholsteuer, so dass man ein Bier
bereits für 20-25 SKR = 2-3€ bekommt.
Aber ohne Studentenausweis aus Schweden bzw. Letter of Acceptance (exchange students) kommt
man NICHT auf diese Parties (Fotos)

8) Ich glaube es gibt sogar Kaffeeautomaten mit einem Nummernzieh-gerät
9) Türklinken sind vollständig nutzlos in Schweden. Genaugenommen kann man sie weglassen.
Die Tür wird nämlich durch einen Drehknopf (wie man es von Innenseiten von Haustüren kennt)
geöffnet. Schlösser sind grundsätzlich falsch herum eingebaut.Immer.
10) Alle Gerüchte über Schwedinnen stimmen.
11) Ich habe in 4 Tagen ungefähr 100-200 Leute kennengelernt
12) Schweden sind am Wochenende sehr leicht zu erkennen. Sie tragen Partyhüte.
13) Wenn Schweden keine Partyhüte tragen, gehen sie zu einer Bunny Party. (s.u.)
14) Und sie singen.
15) Lunds Unversitet ist die älteste Universität in Schweden.
Die Stadt ist demzufolge vollständig von sehr sehr schönen, alten Gebäuden bestimmt.
16) Lund hat 100.000 Einwohner. 1/3 (!) der Bewohner sind Studenten. Der Rest von 2/3
verkauft Kaffee oder Fahrräder an Studenten. Fahrräder sind übrigens das Fortbewegungsmittel
schlechthin in Schweden. Das Strassenbild ist demzufolge vollständig von Studenten,
Fahrrädern und Fahrradständern bestimmt. Fahrradwege sind teilweise breiter als die
zugehörigen Strassen.
17) Studenten, die Parties in Wohnheimen organisieren werden mind. von 3 Institutionen
(Polizei, Unversität, Feuerwehr) angerufen, die die Party verbieten.
18) In Wohnheimen finden demzufolge grundsätzlich nur "political discussions" statt.
19) Ein typisches Sprichwort in Schweden lautet:
"Don't let the studies be in your way for life experience"
20) meine schwedische Nummer gibts auf mail-anfrage, die deutsche wird nicht mehr benutzt
21) Diesen Punkt möchte ich nutzen, um meinen Eltern für ihre finanzielle Unterstützung zu
danken, ohne die dieser Auslandsaufenthalt mit Sicherheit nicht möglich gewesen wäre.
So...ich hoffe das reicht Euch erstmal an Info......nachfolgend lasse ich die Fotos für sich
sprechen....:-)
Hejdå,
Stefan





und Bekanntschaften finde ich nun die Zeit Euch mal kurz "hallo aus Schweden" zu sagen.
Meine Kurse haben bis auf einen Einführungskurs in Svenska noch nicht angefangen, so dass
mir genug Zeit für eine Exkursion und jede Menge Party blieb. *g*
Hier ein paar Eindrücke in ungeordneter Reihenfolge:
1) Bei der Ankunft gleich nen kleinen Unfall gehabt (Keine Sorge, nichts passiert, bin auch
nicht schuld)
2) ein typisches Studentenwohnheim in Lund hat 500-1500(!) Einwohner.
3) Dank der chemischen Fakultät lebe ich mit 5 Mann (3 Deutsche, 1 Italiener, 1 Franzose
(Foto)) in einem privaten Haus in einer SUUUPER-schicken WG mit eigenem Bad und nagelneuer
IKEA (was sonst?) Einrichtung
(Antonello (I), Alex (Au) & Quentin (F)
4) nicht so viel Glück hatten die Exchange students die in einer ehemaligen Nervenheilanstalt
(vergitterte Fenster inkl.) einquartiert wurden.
5) das Studentische Leben spielt sich vollständig in den sog."nations" ab.
Das sind Studenten"verbindungen" in denen jeder Student sein muss. die älteste geht zurück
ins Jahr 1666 (so alt ist die Uni!!) und sie sind alle nach einer Region in Schweden benannt,
aus denen die Studenten zumindest damals herkamen. Demzufolge haben sie alle sehr lange
Traditionen.
Jede Nation hat ein eigenes "Clubhaus" inkl. Partykeller, in der mind. 1x Woche etwas geht.
In den Nations Häusern gelten andere Gesetze für die Alkoholsteuer, so dass man ein Bier
bereits für 20-25 SKR = 2-3€ bekommt.
Aber ohne Studentenausweis aus Schweden bzw. Letter of Acceptance (exchange students) kommt
man NICHT auf diese Parties (Fotos)

8) Ich glaube es gibt sogar Kaffeeautomaten mit einem Nummernzieh-gerät
9) Türklinken sind vollständig nutzlos in Schweden. Genaugenommen kann man sie weglassen.
Die Tür wird nämlich durch einen Drehknopf (wie man es von Innenseiten von Haustüren kennt)
geöffnet. Schlösser sind grundsätzlich falsch herum eingebaut.Immer.
10) Alle Gerüchte über Schwedinnen stimmen.
11) Ich habe in 4 Tagen ungefähr 100-200 Leute kennengelernt
12) Schweden sind am Wochenende sehr leicht zu erkennen. Sie tragen Partyhüte.
13) Wenn Schweden keine Partyhüte tragen, gehen sie zu einer Bunny Party. (s.u.)
14) Und sie singen.
15) Lunds Unversitet ist die älteste Universität in Schweden.
Die Stadt ist demzufolge vollständig von sehr sehr schönen, alten Gebäuden bestimmt.
16) Lund hat 100.000 Einwohner. 1/3 (!) der Bewohner sind Studenten. Der Rest von 2/3
verkauft Kaffee oder Fahrräder an Studenten. Fahrräder sind übrigens das Fortbewegungsmittel
schlechthin in Schweden. Das Strassenbild ist demzufolge vollständig von Studenten,
Fahrrädern und Fahrradständern bestimmt. Fahrradwege sind teilweise breiter als die
zugehörigen Strassen.
17) Studenten, die Parties in Wohnheimen organisieren werden mind. von 3 Institutionen
(Polizei, Unversität, Feuerwehr) angerufen, die die Party verbieten.
18) In Wohnheimen finden demzufolge grundsätzlich nur "political discussions" statt.
19) Ein typisches Sprichwort in Schweden lautet:
"Don't let the studies be in your way for life experience"
20) meine schwedische Nummer gibts auf mail-anfrage, die deutsche wird nicht mehr benutzt
21) Diesen Punkt möchte ich nutzen, um meinen Eltern für ihre finanzielle Unterstützung zu
danken, ohne die dieser Auslandsaufenthalt mit Sicherheit nicht möglich gewesen wäre.
So...ich hoffe das reicht Euch erstmal an Info......nachfolgend lasse ich die Fotos für sich
sprechen....:-)
Hejdå,
Stefan





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